holter

Ruhe-EKG

Jeder Pumpfunktion des Herzens geht eine elektrische Erregung voraus, die über das Erregungsleitungssystem des Herzens zu den Muskelzellen läuft. Mit einem EKG können elektrische Potentiale aufgezeichnet werden. Dabei verstärkt das EKG die elektrischen Herzaktionen und bildet diese in Form von Kurven auf einem Monitor oder Papiersteifen ab. Die elektrischen Impulse werden mit Hilfe von Elektroden (Metallplättchen)  von der Körperoberfläche abgeleitet. Die Elektroden werden dazu auf Armen, Beinen und Brustkorb angebracht. Bei einem Ruhe-EKG liegen Sie während der Untersuchung entspannt auf einer Liege.
Das EKG gehört zu den Routineuntersuchungen, die bei Herzbeschwerden (Herzschmerzen, Herzklopfen, „Stolpern oder Aussetzer“) durchgeführt werden. Es liefert Informationen über die Herzfrequenz und den Rhythmus. Das EKG kann aber auch Hinweise auf eine Verdickung der Herzwand, eine abnorme Belastung des rechten oder linken Herzens, Entzündungen von Herzbeutel oder Herzmuskel sowie Elektrolytstörungen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen liefern.

Langzeit-EKG (Holter)

Bei  Verdacht einer Herzrhythmusstörung wird der Herzschlag durch ein Langzeit-EKG über 24 Stunden (kann bis 72 Stunden erweitert werden) aufgezeichnet. Sie erhalten dann ein mobiles kleines EKG-Gerät, das Sie für diesen Zeitraum mit nach Hause nehmen. Dazu wird der EKG-Rekorder über Kabel und Klebeelektroden in der Arztpraxis an ihrem Brustkorb fixiert. Anschließend nach Rückgabe des EKG Gerätes erfolgt die Auswertung und Festlegung einer möglichen Therapie.